WAS IST DATENSCHUTZ?

Unternehmen die personenbezogene Daten verarbeiten müssen datenschutzrechtliche Vorschriften beachten. Das Datenschutzrecht schützt ausschließlich personenbezogene Daten. Dabei handelt es sich um alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Damit ist der Begriff weit auszulegen. Umfasst sind beispielsweise sämtliche Speicher- oder Verarbeitungsmethoden.

DIE MENGE AN DATEN

Natürliche Personen geben ihre personenbezogenen Informationen freiwillig gegenüber Banken, Versicherungen, Krankenhäusern oder Wirtschaftsunternehmen preis. In der Regel werden die offenbarten Daten in der Folge vom Verantwortlichen zur Abwicklung der Geschäftsprozesse mit dem Betroffenen oder im sonstigen berechtigtem Interesse genutzt. Organisationen verfügen deshalb meist über einen enormen Datenbestand. Hinzu kommt, das die Speicherkapazitäten moderner IT-Infrastrukturen fast unbegrenzt sind.

DIE BETROFFENENRECHTE

Verarbeitet der Verantwortliche personenbezogene Daten, besteht unter anderem ein Auskunftsanspruch seitens des Betroffenen. Er kann sich mit der Bitte um Auskunftserteilung an den Verantwortlichen wenden. Dann sollte sein Datenschutzbeauftragter in der Lage sein, entsprechende Auskünfte zu erteilen. Also müssen eingesetzte IT-Systeme dies zulassen.

Ein Datenschutzbeauftragter setzt sich für die Überwachung der Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ein und trägt Sorge dafür, dass die Rechte der Betroffenen gewahrt werden können. Die Deutsche Gesellschaft für Datenschutz hilft Ihnen bei der Konzeption individueller Lösungen um den späteren Umgang mit Betroffenenrechten zu gewährleisten.

Der Datenschutzbeauftragte

Stichpunkte der Datenschutznormen

Einhaltung

Verarbeitung personenbezogener Daten nur unter Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen

Löschung

Betroffene haben einen Anspruch auf Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten

Auskunft

Betroffene haben ein Auskunftsrecht zu personenbezogenen Daten

Widerspruch

Betroffene können einer Nutzung personenbezogener Daten widersprechen

ES LIEGT IN UNSERER HAND

Datenschutz wurde in den letzten Jahrzehnten immer wichtiger. Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) gilt ab 25. Mai 2018. Solange gelten noch die unterschiedlichen Datenschutzvorschriften der Mitgliedsstaaten fort. Die Grundverordnung enthält wiederum Öffnungsklauseln die den Mitgliedsstaaten ermöglichen, zusätzliche Bestimmungen zu erlassen.

Durch die DS-GVO wurde die Verarbeitung personenbezogener Daten und die damit zusammenhängende Verantwortung auf unionaler Ebene geregelt. Deshalb ist jede Verarbeitung personenbezogener Daten ab dem 25. Mai 2018 nur noch bei strikter Beachtung der Vorschriften der Grundverordnung gestattet. Die Deutsche Gesellschaft für Datenschutz hilft Ihnen gerne bei der Implementierung der DS-GVO.

Die Datenschutz-Grundverordnung