WER EIGNET SICH ALS INTERNER DATENSCHUTZBEAUFTRAGTER?

Jeder Verantwortliche, der personenbezogene Daten verarbeitet, kann zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten verpflichtet sein. Dem Verantwortlichen steht es frei, ob er sich eines internen oder externen Datenschutzbeauftragten bedient, Art. 37 Abs. 6 DS-GVO (gilt ab 25. Mai 2018).Wird ein interner Datenschutzbeauftragter benannt, sollte er unseres Erachtens folgende Anforderungen erfüllen:

IT-Fachwissen

Ausreichende Kenntnisse über IT-Systeme und Datenverarbeitung.

Vorbildliches Verhalten

Gründlicher und tadelloser Mitarbeiter, gegenüber Vorgesetzten und Kollegen.

Unparteiisch

Autonome und unabhängige Ausübung seiner Tätigkeit.

Loyalität

Gerechte Gesinnung, Fairness und Treue zum Unternehmen gehören dazu.

Juristisches Datenschutzwissen

Gute Kenntnisse des nationalen Datenschutzrechts, Europäischer Richtlinien und Verordnungen.

Durchsetzungsvermögen

Durchsetzungskraft, Selbstsicherheit und Fähigkeit zur Widerrede sind zwingend notwendig.

Lernbereitschaft

Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung.

Gewissenhaftigkeit

Sorgfältigkeit, Genauigkeit und Pflichtbewusstsein sollten seine Stärken sein.

Geschäftsführern, IT-Administratoren, Personalleitern und anderen Managern mit Verantwortung für die Datenverarbeitung ist es im Regelfall nicht gestattet, die Position des Datenschutzbeauftragten inne zu haben.

Gegenüberstellung des internen und externen Datenschutzbeauftragten.