WAS SIND PERSONENBEZOGENE DATEN?

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, die betroffene Person, beziehen. Immer dann, wenn sich durch die Information ein Personenbezug herstellen lässt, handelt es sich um ein personenbezogenes Datum. Damit sind beispielsweise Adressen von Unternehmen keine personenbezogenen Daten, es sei denn, der Datensatz enthält beispielsweise die Kontaktdaten eines Ansprechpartners. Sammelangaben über Personengruppen oder anonymisierte Daten sind keine Daten mit Personenbezog, weil sie keinen Rückschluss auf eine natürliche Person gestatten.

BESONDERE KATEGORIEN PERSONENBEZOGENER DATEN

Zu differenzieren ist zwischen personenbezogenen Daten und besonderen Kategorien personenbezogener Daten. Letztere sind Informationen aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgeht, sowie genetische Daten, biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung einer natürlichen Person.

UNTERSCHEIDUNG UND BEISPIELE

Zu den datenschutzrechtlich geschützten Informationen gehören unter anderem Name, Alter, Augenfarbe, Vermögen, Anschrift oder Äußerungen einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person. Eine Person kann beispielsweise anhand ihrer E-Mail-Adresse identifiziert werden (z.B. max.mustermann@musterunternehmung.de). Dagegen ist die allgemeine E-Mail-Adresse eines Unternehmens (z.B. info@musterunternehmung.de) in der Regel nicht als personenbezogenes Datum zu qualifizieren.

Folgende Daten sind personenbezogene Daten:

  • Name

  • Versicherungsnummer

  • Alter

  • E-Mail

  • Steuernummer

  • Lohnsteuerklasse

  • Gesundheitliche Verhältnisse

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