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Soziale Netzwerke und DSGVO

Seit dem Inkrafttreten der Allgemeinen Datenschutzverordnung im Mai 2018 wurde die digitale Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden völlig neu überdacht. Unternehmen müssen in der Tat besonders wachsam sein, wenn es um die Verarbeitung und Sammlung personenbezogener Daten geht.

Ein Aspekt, der vor allem die Kommunikation über soziale Netzwerke und die Plattformen selbst (Facebook, Twitter, Instagram usw.) betrifft, wo personenbezogene Daten im Überfluss vorhanden und mehr oder weniger frei zugänglich sind. Um diesem Text nachzukommen, müssen mehrere Maßnahmen ergriffen werden, und auch die Marketingstrategie der Unternehmen muss überprüft werden.

Wie definiert die Datenschutz-Grundverordnung die Kundenbeziehung in den Netzen neu?

Das Hauptziel der von den Mitgliedsländern der Europäischen Union angenommenen Datenschutz-Grundverordnung ist die Gewährleistung des Schutzes personenbezogener Daten. Ein Punkt, den wir bei den sozialen Netzwerken finden, wo persönliche Informationen besonders zahlreich sind. Netzwerke wie Facebook, Twitter, LinkedIn und Instagram bieten Zugang zu einer beträchtlichen Menge an personenbezogenen Daten. Angesichts der verschiedenen Missbräuche bei der Nutzung personenbezogener Daten, die in den letzten Jahren festgestellt wurden, war es daher notwendig, echte Vorschriften zu erlassen.

Indem sie die Empfehlungen und Verpflichtungen der DSGVO befolgen, sehen die Unternehmen ihre Kundenbeziehungen in den Netzwerken sowie in allen Kommunikationskanälen verändert. Die Kommunikation mit den Kunden in den sozialen Netzwerken wird somit völlig neu gestaltet, und für die Unternehmen sind mehrere Maßnahmen erforderlich:

  • Einrichten eines Artikels oder eines Links, der zu einer Informationsseite über Benutzerrechte führt;
  • Die Vorwegnahme der Auswirkungen der Online-Kommunikation (E-Mail-Kampagne);
  • Reagieren Sie auf unzufriedene Internetnutzer, die von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen wollen, indem Sie eine Standardantwort einrichten;
  • Gewährleistung der Reaktionsfähigkeit und Effizienz bei der Beantwortung von Kundenbeschwerden, um den elektronischen Ruf des Unternehmens zu gewährleisten.
  • Die Anwendung der Datenschutz-Grundverordnung bedeutet nun, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten und die Beziehung zu den Kunden wirklich in Frage gestellt werden. In der Tat sind soziale Netzwerke heute ein wesentliches Kommunikationsmittel, das die Kundenbeziehung völlig verändert. Mit dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung wird die Verarbeitung von Informationen nun besser überwacht, was eine vollständige Neudefinition der Kundenbeziehung mit sich bringt.

    Was sind die Auswirkungen auf die sozialen Netzwerke?

    Sobald Daten innerhalb der Europäischen Union erhoben werden, gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und verpflichtet Unternehmen, eine Reihe von Regeln zum Schutz personenbezogener Daten einzuhalten. Auf der Grundlage dieser Art von Informationen sind soziale Netzwerke in der Tat erheblich betroffen.

    Das Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) scheint also eine Präventivmaßnahme für Internetnutzer zu sein, was die von ihnen in den Netzen verbreiteten Informationen betrifft. Mit dieser neuen Verordnung stellen wir eine Stärkung des Gesetzes durch verschiedene Maßnahmen fest:

  • Transparenz der allgemeinen Bedingungen für die Nutzung der Netze;
  • Recht auf Datenübertragbarkeit für Internetnutzer;
  • Die Bedingungen sind für Benutzer unter 15 Jahren angepasst;
  • Die Verpflichtung zur elterlichen Zustimmung bei der Registrierung von Minderjährigen;
  • Facebook: Transparenz bei der Werbung.
  • Ähnlich wie Webbrowser und die Funktion zum Löschen des Verlaufs und der Cookies hat Facebook eine Funktion zum Löschen des Verlaufs hinzugefügt, die es dem Nutzer ermöglicht, „die Websites und Anwendungen zu sehen, die bei ihrer Nutzung Informationen an sie senden“. Diese Informationen werden gesammelt, um den Inhalt und das Nutzererlebnis zu verbessern, indem gezielte Werbung angeboten wird. Mit dieser Funktion können Sie Ihr Konto und die Informationen, die Sie an Facebook übermitteln möchten, besser kontrollieren.

    Wie können Sie Ihre Marketingstrategie anpassen?

    Auf Anraten des in jedem Unternehmen benannten Datenverantwortlichen ergreifen die Marketingteams spezifische Maßnahmen, um eine transparente und vertrauensvolle Beziehung zu ihren Kunden zu gewährleisten:

  • Alle Akteure, die personenbezogene Daten erheben und verarbeiten (Unternehmen, Dienstleister und Unterauftragnehmer), müssen vorher ihre Zustimmung einholen und die Ziele der Erhebung darlegen;
  • Verpflichtung, alle Kunden über neue Maßnahmen zu informieren;
  • Die Datenschutzpolitik muss für alle zugänglich und verständlich sein;
  • Keine Standardeinwilligung mit angekreuzten Kästchen im Besonderen.
  • Für eine klare und transparente Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden ist es wichtig, die Ziele der Datenerhebung darzulegen und die Zustimmung der Nutzer einzuholen. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind jetzt notwendig, um eine Marketingstrategie nach der DSGVO zu entwickeln. In der Tat ist die Einhaltung dieser Vorschriften nun vollständig Teil des Rufs des Unternehmens in der Öffentlichkeit.

    Um eine Marketingstrategie zu verfolgen, die den Vorschriften entspricht und vertraulich ist, müssen die entsprechenden Schutzmaßnahmen ergriffen und Überlegungen angestellt werden, wie über soziale Netzwerke kommuniziert werden kann.

    Was sind die wichtigsten DSGVO-Sanktionen?

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