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LinkedIn & Datenschutz: Wie sicher sind Nutzerinformationen?

Über Online-Netzwerke wie LinkedIn lassen sich berufliche Kontakte leichter knüpfen und pflegen. Allerdings handelt es sich bei den Informationen, die die Nutzer angeben müssen, meist um persönliche Daten, die entsprechend geschützt werden sollten.

Noch nie war der Zeitpunkt für die Suche nach einem neuen Job so günstig wie jetzt. Immer mehr Unternehmen und Arbeitssuchende treten über digitale Netzwerke wie LinkedIn unkompliziert in Kontakt. Um ein Profil zu erstellen, müssen jedoch zahlreiche persönliche Daten angegeben werden. Wir erklären Ihnen, wie LinkedIn die Datenschutzgrundverordnung einhält und was Sie dabei beachten sollten.

Ist die DSGVO-konforme Datennutzung auf LinkedIn garantiert?

Um ein LinkedIn-Profil zu erstellen, müssen die Nutzer persönliche Informationen angeben. Zusätzlich zu den Namen und Kontaktinformationen können Sie Ihrem Benutzerprofil Folgendes hinzufügen:

  • Ausbildung und Abschlüsse.
  • Arbeitserfahrung mit der Benennung bestimmter Unternehmen
  • Links zu Personen, mit denen Sie bereits zusammengearbeitet haben
  • Kenntnisse und Fähigkeiten.
  • Obwohl das Ausfüllen der Fragebögen freiwillig ist, empfiehlt LinkedIn es. Und das ist gar nicht so abwegig, denn Menschen, die einen neuen Job suchen, wollen in der Regel so viele gute Dinge über sich sagen wie möglich.

    Darüber hinaus ist die Angabe des Studienabschlusses oder der bisherigen Berufserfahrung ein Standardbestandteil des Bewerbungsverfahrens. Die Nutzer digitaler Karrierenetzwerke hingegen geben ihre Daten einem wesentlich größeren Publikum preis als die Nutzer von Papierbewerbungen.

    LinkedIn veröffentlicht auch Informationen über die Verwendung aller erworbenen Daten auf seiner eigenen Website, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Seit der Übernahme durch Microsoft im Jahr 2017 wurde die Datenschutzrichtlinie von LinkedIn jedoch in Bezug auf die Zugriffsrechte erheblich angepasst.

    Infolgedessen haben andere Dienstleister und so genannte verbundene Unternehmen wie Microsoft über Dienste wie Outlook Zugang zu Kundenprofilen. Die Datensicherheit der Netzwerkmitglieder könnte durch Tools wie den LinkedIn Sales Navigator gefährdet sein. LinkedIn nutzt auch künstliche Intelligenz, um das Nutzerverhalten auszuwerten und relevantere Empfehlungen zu geben.

    Worauf sollten Unternehmen bei der Nutzung von LinkedIn in Bezug auf den Datenschutz achten?

    Im Wesentlichen ist das Netzwerk, insbesondere die LinkedIn Ireland Unlimited Company, für die Verarbeitung der personenbezogenen Nutzerdaten verantwortlich. In der Datenschutzrichtlinie von LinkedIn wird erläutert, wie die gesammelten Informationen verwendet werden.

    Unternehmen, die beispielsweise ausschließlich Stellen über diese Plattform anbieten, sind zunächst von der Pflicht zu gesonderten Datenschutzhinweisen befreit. Die Betreiber der jeweiligen LinkedIn-Unternehmensseite müssen jedoch eine eigene Datenschutzerklärung aufnehmen, wenn sie aktiv Nutzerdaten sammeln und über andere Dienste verarbeiten.

    Da es sich hierbei um eine gemeinsame Verpflichtung gemäß Artikel 26 DSGVO handelt, müssen alle betroffenen Parteien eine „gemeinsame Vereinbarung der für die Verarbeitung Verantwortlichen“ unterzeichnen. Daraus muss hervorgehen, welche Partei für die Umsetzung bestimmter DSGVO-Bestimmungen verantwortlich ist. Zu diesem Zweck bietet LinkedIn ein Page Insights Joint Controller Addendum an. Dieses finden Unternehmer auf ihrer Unternehmensseite unter dem Menüpunkt „Administrator Tools“.

    Wenn Betreiber die Analysetools von LinkedIn nutzen, um Einblicke in die Daten zu erhalten, einschließlich der Verwendung des so genannten LinkedIn-Pixels, müssen sie zusätzlich die rechtlichen Gründe dafür angeben. In den meisten Fällen ist nur das berechtigte Interesse im Sinne von Art. 6 Abs.. 1 Buchstabe f) DSGVO in Frage. Die Verwendung des LinkedIn-Pixels ist in der Datenschutzerklärung der Karriereplattform festgelegt. Allerdings muss jede Organisation, die dieses Analysetool über ihr Profil einsetzt, zuvor die Einwilligung ihrer Nutzer einholen.

    Darüber hinaus muss er in seiner eigenen Datenschutzerklärung Angaben machen, wie z.B.: In den meisten Fällen ist nur das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO streitig. Die Verwendung des LinkedIn Pixel ist in der Datenschutzerklärung der Karriereplattform aufgeführt.

    Jede Organisation, die dieses Analysetool über ihr Profil einsetzt, muss jedoch zuvor die Genehmigung ihrer Nutzer einholen. Darüber hinaus muss sie die folgenden Informationen in ihre eigene Datenschutzerklärung aufnehmen: In den meisten Fällen wird nur das berechtigte Interesse im Sinne von Art. 6 Abs.. 1 Buchstabe f) DSGVO in Frage. Die Verwendung des LinkedIn Pixels ist in der Datenschutzerklärung der Karriereplattform aufgeführt. Allerdings muss jedes Unternehmen, das dieses Analysetool über sein Profil einsetzt, zuvor die Einwilligung seiner Nutzer einholen. Darüber hinaus muss es die folgenden Informationen in seine eigene Datenschutzerklärung aufnehmen:

  • Das bedeutet, dass LinkedIn ein Cookie im Browser setzt.
  • Welche Daten sammelt das Cookie und zu welchem Zweck?
  • Wie lange werden die Daten aufbewahrt?
  • Die Nutzer können der Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten jederzeit widersprechen.
  • Bei diesem Ansatz muss der Datenschutz bei der Nutzung der unternehmenseigenen Schulungsplattform LinkedIn Learning beachtet werden.

    Nutzer können ihre Daten auf LinkedIn selbst schützen.

    Wenn Sie ein LinkedIn-Profil erstellen, werden alle Ihre persönlichen Daten zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Andere Mitglieder oder Kunden der Plattform können auf diese Weise sehen, was Sie mögen, wem Sie folgen, welche Kommentare Sie abgeben und ob Sie bestimmten Gruppen angehören.

    Die Nutzer können jedoch in den Datenschutzeinstellungen festlegen, wer ihre Aktivitäten sehen kann, und zwar nur ihre eigenen Kontakte. Durch die Auswertung ihres Verhaltens können sie auch auswählen, ob ihre Kontakte untereinander geteilt werden oder ob ihnen personalisierte Werbung angezeigt wird.

    Um seine Dienste anbieten und verbessern zu können, muss LinkedIn leider Daten mit externen Dienstleistern und Partnern austauschen. Dies gilt leider für die meisten Social-Media-Plattformen. Die einzige Alternative, die den Nutzern zur Verfügung steht, ist die Kündigung ihrer Mitgliedschaft.

    LinkedIn, ein professionelles Netzwerk, bietet Arbeitssuchenden zahlreiche Möglichkeiten, sich zu vernetzen und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Unternehmer und alle Mitglieder müssen hingegen auf die Sicherheit ihrer eigenen Daten sowie die der Nutzer von Unternehmenskonten auf LinkedIn achten.

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