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Google Adsense und DSGVO

Viele Unternehmen nutzen Online-Werbung als beliebte Marketingstrategie. Google Adsense ist eine Möglichkeit, dies zu tun. Aber welche Teile des Datenschutzes sind betroffen?

Als Marketingmaßnahme ist es für Website-Besitzer praktischer, Online-Werbung außerhalb der eigenen Website zu schalten. Dies kann mit Google Adsense, dem Werbenetzwerk von Google, geschehen.

Personenbezogene Daten hingegen werden über Cookies und IP-Adressen zur exakten Steuerung von zielgruppenspezifischer Werbung erhoben. Wir erläutern, was im Hinblick auf den Datenschutz zu beachten ist.

Was ist Google Adsense?

Google Adsense ist eine von Google betriebene Werbeplattform, die es Website-Besitzern ermöglicht, Werbung auf ihren Seiten als eine Form des Online-Marketings zu platzieren. So können Anzeigen in Internetshops, Nachrichtendiensten und Blogs geschaltet werden.

Die Werbung wird in einzelne Kategorien eingeteilt und anhand dieser so ausgewählt, dass der Inhalt der Webseiten und die Werbung der Werbetreibenden zusammenpassen. Auf den entsprechenden Seiten wird dann interessenbezogene Werbung angezeigt, die auf den persönlichen Profilen und Surfgewohnheiten der Nutzer basiert.

Auf diese Weise kann die Werbung auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe ausgerichtet werden. Website-Betreiber, die Werbung auf ihren Websites zulassen, verdienen Geld auf der Grundlage der Anzahl der Nutzer, die die Werbung sehen oder mit ihr interagieren.

Werbetreibende, die Google AdWords nutzen, zahlen einen Teil der Klickgebühren an Google und einen Teil an den/die Websitebetreiber. Es können auch verschiedene Anzeigenformate, wie z.B. verschiedene Größen, Bild- oder Textanzeigen, Banner oder Link-Werbeblöcke geschaltet werden.

Google Adsense und Datenschutz: Warum ist Adsense in Bezug auf den Datenschutz so problematisch?

Datenschutz und Google Adsense stehen im Widerspruch zueinander. Wenn Sie Google Adsense verwenden, speichert Google ein Cookie, das Ihre IP-Adresse an Google sendet. Dabei wird nicht nur die IP-Adresse überprüft, sondern auch das Online-Verhalten des Nutzers und persönliche Informationen.

Erstens wäre das nicht DSGVO-konform. Außerdem gibt es im Gegensatz zu Google Analytics keine Möglichkeit zur Anonymisierung. Obwohl die Frage der Pflicht für Google Adsense und des Datenschutzes noch nicht gerichtlich geklärt ist, hat die Datenschutzaufsichtsbehörde festgestellt, dass die Website-Betreiber zunächst rechtlich rechenschaftspflichtig sind.

Google Adsense in Übereinstimmung mit den Datenschutzgesetzen verwenden

Auch wenn Google Adsense einige Datenschutzbedenken hat, schließt dies die Nutzung des Targeting- und Überwachungsdienstes nicht aus. Für Online-Dienste, die damit Werbeeinnahmen generieren, gibt es noch einige wichtige datenschutzrechtliche Aspekte zu beachten. Die folgenden Punkte sollten beachtet werden, damit Google Adsense möglichst datenschutzkonform genutzt werden kann:

Die Cookie-Zustimmung

Ein eingebautes Cookie-Banner mit einer Opt-out-Option für bestimmte Cookies oder alle Cookies zu Werbezwecken kann verwendet werden, um die Cookie-Erlaubnis oder die Zustimmung des Nutzers einzuholen.

Information der Nutzer und Aufnahme in die Erklärung zum Datenschutz

Es wird dringend empfohlen, die Verwendung von Google Adsense in der Datenschutzerklärung zu erwähnen, damit die Nutzer angemessen über die Verarbeitung personenbezogener Daten informiert werden. Die Nutzer sollten in der Datenschutzerklärung direkt und in verständlicher Sprache über die Verwendung von Google Adsense sowie über alle Möglichkeiten, der Datenverarbeitung durch Google zu widersprechen, informiert werden.

Informationen über die Möglichkeit eines Widerspruchs

Wenn Nutzer der Datenerfassung widersprechen, ist zu beachten, dass der Zugang zur Website eingeschränkt werden kann. Die folgenden Aspekte können beanstandet werden:

  • Abmeldung von personalisierten Anzeigen bei Google;
  • Deaktivierung von Cookies über den Browser.
  • Datenschutzbestimmungen für Google AdSense

    Der Nutzer wird darüber informiert, dass personenbezogene Daten durch die Einbeziehung von Google Adsense-Informationen verarbeitet werden. Seit 2015 verlangt Google von Website-Betreibern die Verwendung von Cookie-Benachrichtigungen, um die Nutzer über die Erhebung und Verwendung von Daten zu informieren.

    Diese Punkte sollten in die Datenschutzerklärung aufgenommen werden, damit Google Adsense integriert werden kann und gleichzeitig die DSGVO-Bestimmungen erfüllt werden können:

  • Was ist Google AdSense?
  • Google Adsense speichert Cookies auf Ihrem Computer und analysiert die Daten, während Sie das Programm nutzen.
  • Analyse der Klicks auf Anzeigen über Web-Beacons
  • Datenübertragung an die Server von Google in den USA
  • Die von Google erfassten Informationen können an Dritte weitergegeben werden.
  • Cookies können deaktiviert werden, aber diese Website kann dann nicht mehr in vollem Umfang genutzt werden.
  • Datenschutz bei Tinder, Lovoo & Co

    Bei Tinder, Lovoo und anderen Unternehmen hat die Datensicherheit höchste Priorität. Die Nutzer von Dating-Apps tauschen nicht nur untereinander persönliche Informationen aus, sondern geben diese

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