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Gibt es DSGVO-Schulungen für Datenschutzbeauftragte?

Nachdem die Datenschutz-Grundverordnung vor etwa sieben Monaten in Kraft getreten ist, ist die Vorbereitung auf die Grundprinzipien dieser neuen europäischen Verordnung ein zentrales Anliegen der Unternehmen. Es ist schwierig, eine Datenschutzkultur in den Unternehmen zu etablieren.

In der Tat fühlen sich viele Arbeitnehmer unzureichend über das allgemeine Datenschutzgesetz und seine Kriterien informiert. Es steht viel auf dem Spiel. Allerdings achten die Internetnutzer inzwischen auf die Verwendung ihrer Daten, und die Sanktionen bei Nichteinhaltung der DSGVO sind streng.

Eine der Hauptaufgaben des behördlichen Datenschutzbeauftragten, dessen Ernennung für Unternehmen, die von der DSGVO betroffen sind, obligatorisch ist, besteht darin, das Bewusstsein für die Verarbeitung personenbezogener Daten zu schärfen und die Beschäftigten darin zu schulen.

Artikel 39 der DSGVO unterstreicht diesen Punkt, denn das Wissen über diese neue europäische Gesetzesstruktur muss unter allen Mitarbeitern verbreitet werden. Und das aus gutem Grund: Was nützt es, eine Sammlung komplexer technologischer Geräte und zuverlässiger organisatorischer Abläufe einzurichten, die den Kriterien der DSGVO entsprechen, wenn die Mitarbeiter sie aus Unwissenheit nicht nutzen?

Alle Mitarbeiter brauchen DSGVO-Schulungen

Um die Mitarbeiter für die Herausforderungen bei der Durchsetzung des allgemeinen Datenschutzgesetzes zu sensibilisieren, verfügt eine Organisation bereits über zahlreiche interne Kommunikationsmechanismen wie Newsletter, ein Intranet, ein Mitteilungsbrett usw. Schulungen in Form von persönlichen Gesprächen, Videovorträgen oder E-Learning sind ebenfalls möglich.

Coheris bietet Unternehmen und ihren Mitarbeitern Durchsetzungsschulungen an. Diese Schulungen sind auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten und sensibilisieren sie für die Belange der Datensicherheit in ihren jeweiligen Branchen und Verantwortungsbereichen.

Die DSGVO-Grundlagen werden eingehend untersucht, da diese Grundlagen theoretisch jeden Mitarbeiter desselben Unternehmens betreffen. Überlegen Sie insbesondere, welche personenbezogenen Daten ein Kernprinzip der DSGVO sind und welche Datenschutzbedenken sich daraus ergeben.

Die Fokussierung auf Eigenschaften der Generation Y, die bereits mit der Digitalisierung vertraut ist, ist bei der DSGVO-Schulung interessant. Es ist nämlich wahrscheinlicher, dass sie die grundlegenden Werte des Geschäftsgeheimnisses vernachlässigen, die sie zu riskantem Verhalten verleiten.

Jede Organisation sollte besonderes Augenmerk auf die Schulung des gesamten Personals im Zusammenhang mit der DSGVO legen, nicht nur auf den behördlichen Datenschutzbeauftragten, der ebenfalls verpflichtet ist, sich ständig zu diesem Thema zu schulen. So sollte das Wissen über die Sicherheit personenbezogener Daten mit einer Aktualisierung der Benutzercharta gepaart werden, die daran erinnert, dass jeder Mitarbeiter im Falle der Nichteinhaltung der wichtigsten Grundsätze der DSGVO zur Verantwortung gezogen werden kann, eine Kündigung erhält oder sogar wegen Fehlverhaltens entlassen werden kann. Auf diese Weise können die Mitarbeiter nicht sagen, sie hätten es nicht gewusst.

DSGVO-Schulungen für Personal-, Marketing- und Vertriebsabteilungen, verschiedene Sektoren

Die Mitarbeiter, die am meisten mit der Erhebung personenbezogener Daten konfrontiert sind, sollten von einer gründlicheren Vorbereitung profitieren, z. B. die Mitarbeiter der Personalabteilung, des Marketings und des Einkaufs. Letztere stehen nämlich in engem Kontakt mit persönlichen Verbraucherdaten von Bewerbern, Verbrauchern und Lieferanten.

Mitarbeiter im Marketing- und Dienstleistungsbereich, insbesondere Kundenbetreuer und Verkäufer, müssen beim Ausfüllen von Freitextfeldern in CRM-Lösungen besonders aufmerksam sein, um zu vermeiden, dass so genannte vertrauliche Daten wie die sexuelle Identität oder die Religion erfasst werden.

Die Teams der IT-Abteilung müssen die DSGVO kennen.

Andere Mitarbeiter, für die eine Schulung in DSGVO-Konzepten unerlässlich ist: Die Teams der IT-Abteilung (Abteilung IT-Dienste). Sie müssen dafür sensibilisiert werden, dass die Privatsphäre der Nutzer bereits bei der Entwicklung einer Datenbank, eines Dienstes oder einer Anwendung berücksichtigt werden muss. Diese Teams sollten von Anfang an den höchsten Standard für den Schutz personenbezogener Daten festlegen, gemäß dem Konzept „privacy by design“ und „privacy by default“.

Hohe Ausbildung des DSB

Die höchsten Stufen der DSGVO-Schulung gelten für die für die Datenverarbeitung Verantwortlichen und die behördlichen Datenschutzbeauftragten. Die für die Datenverarbeitung Verantwortlichen müssen die neuen Verantwortlichkeiten nach dem allgemeinen Datenschutzgesetz umsetzen, einschließlich der Führung eines Datenverarbeitungsregisters. Der Unternehmensleiter, der rechtlich für den Schutz personenbezogener Daten verantwortlich ist, und seine Assistenten, die operativ für die ordnungsgemäße Durchsetzung der DSGVO verantwortlich sind, müssen ebenfalls qualifiziert werden.

Schließlich muss der DSGVO-Datenschutzbeauftragte (DSB) eine spezielle Schulung absolvieren.

WhatsApp und Datenschutz

WhatsApp sammelt eine Vielzahl von Informationen von seinen Nutzern, um detaillierte Nutzerprofile zu erstellen. Der Messenger-Dienst nutzt ein Schlupfloch in der Datenschutzverordnung. Der Messenger-Dienst des

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